APM mit MuleSoft RPA: Webinar-Recording

Cloud-Lösung / Sicherheit

Wird es neben der Cloud- eine On-Prem-Lösung geben?

In absehbarer Zeit (bis Januar 2024) sicher nicht. Weitergehende Aussagen sind heute nicht möglich. Salesforce / MuleSoft sind nur bei Ausnahmekunden (Militär / Verteidigung) lokal installiert. Derzeit wird noch die Option der Nutzung über eine Private Cloud evaluiert.

Wo steht die AWS-Cloud?

In Frankfurt am Main, Hessen, Deutschland.

Wie sieht es mit der Verfügbarkeit der AWS-Cloud aus?

Die AWS-Cloud ist hochverfügbar mit höchstens 5 Minuten ungeplanter Downtime / Jahr.

Können wir neben AWS auch Azure als Cloudanbieter in Betracht ziehen?

Aktuell bleibt es bei der AWS-Cloud.

Wie sicher ist die cloud-basierte Lösung? Wird eine Auftragsdatenverarbeitungsvereinbarung (AV) gemäß DSGVO angeboten, inkl. Anlage der technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Sicherstellung des Schutzes der Kundendaten?

Salesforce bietet zum kritischen Thema Sicherheit umfangreiche Informationen rund um Security-Aspekte – speziell auch für die EU. Wir strukturieren diese aktuell gemäß der spezifischen Anforderungen für APM Use Cases.

Bot-Server-Connection

Was passiert, wenn die Verbindung zwischen Bot und Server unterbrochen wird?

Anders als bei Servicetrace APM braucht der Bot in der neuen MuleSoft-Lösung eine permanente Verbindung zum Server, um Messdaten zu sammeln. Mit der hochverfügbaren AWS-Cloud wird ein anbieterseitiger Server-Ausfall unwahrscheinlich. Entstehen kundenseitig Netzwerkprobleme, werden für den Zeitraum der Störung aus den Kundenstandorten keine Messdaten geliefert.

Alerting, Reporting, Dashboard: Anbindung an 3rd Party Solutions

Die Servicetrace-Module für Dashboard, Reporting und Alerting werden eingestellt. Wird es Standard-Schnittstellen zu entsprechenden 3rd Party Tools geben?

Ein Standard-Adapter für Reporting in Tableau ist vorgesehen. Für das Alerting planen wir eine externe REST API, über die Sie Tools wie z.B. Icinga anbinden können.

Workflow Studio und RPA Builder im Vergleich

Was unterscheidet den neuen RPA Builder vom Workflow Studio? Bleibt der Funktionsumfang erhalten?

Der neue RPA Builder bietet genau das gleiche einfache Low-Code-Verfahren zum Erstellen der Workflows. Die Funktionalitäten des Workflow Studio werden bis auf “External Script” vollumfänglich übernommen. Über Anypoint können Sie jedoch Schnittstellen direkt ansprechen, was das Einbinden manueller Skripts in der Regel überflüssig macht.

Verdeckte und parallele Messungen über TSPlus

Können Kunden auch zukünftig über TSPlus verdeckt und parallel messen?

TSPlus wird technisch weiterhin unterstützt, jedoch nicht mehr direkt mit der Lösung angeboten. Aktuell entwickeln wir gemeinsam mit dem OEM Hersteller ein besonderes Angebot für die Direktabnahme durch unsere Kunden. Insofern können Sie weiterhin Multi- bzw. Secure Sessions fahren und verdeckt und parallel messen.

Mandantenfähigkeit

Ist die neue Lösung mandantenfähig? Gerade für Service Provider mit mehreren unabhängigen Kunden ist die Funktion der Mandantentrennung zwingend erforderlich.

MuleSoft RPA unterscheidet nicht mehr zwischen Systemuser und Customern, stellt aber prinzipiell mehrere Mandanten zur Verfügung. Insofern: Ja, Sie können unterschiedliche Kunden in verschiedenen Mandaten betreuen.

Lizenzierung & Pricing

Nach welchem Modell wird die neue Lösung lizensiert?

Das ist noch nicht final entschieden, mit hoher Wahrscheinlichkeit wird jedoch, wie im RPA-Umfeld üblich, nach der Nutzzeit erfolgreicher Prozessdurchläufe lizensiert werden.

Wie wirkt es sich auf das Pricing aus, wenn APM und RPA “zusammenwachsen”? Können Kunden dann immer noch von den günstigeren APM-Preisen profitieren oder gibt es bei den neuen Lizenzen diese Trennung nicht mehr?

Die Lizenzen werden “zusammenfließen”, aber das Lizenz- bzw. Pricingmodell für APM ist noch nicht finalisiert.

Migration

Wird es ein Migrationstool für die einfache Mitnahme der bestehenden APM-Workflows geben?

Aktuell gibt es kein Tool für die automatisierte Migration. Eventuell werden Copy&Paste-Funktionalitäten für bestimmte Abschnitte entwickelt.

Die Migration kann – mit Ausnahme der external Scripts und der server-basierten Variablen – direkt manuell durchgeführt werden. Im ersten Schritt ändert sich die Struktur der Workflows nur marginal, über die Zeit werden Sie aber mit Sicherheit die Vorteile der BPM Engine nutzen.

Was passiert mit den historischen Messdaten?

Ihre SQL-Datenbank bleibt erhalten und Sie können diese Daten weiterhin in externen Systemen (Grafana, Tableau, Dynatrace, Splunk etc.) verarbeiten und auch mit den neuen Datenquellen verknüpfen.

Der EoL für Servicetrace APM ist der 31. Januar 2024, die geplante GA für die neue APM-MuleSoft-Lösung liegt in Q3/2023. Das bleibt maximal ein Vierteljahr Zeit für die Migration. Kann der EoL für Servicetrace APM verschoben werden?

Sobald die neue MuleSoft-Lösung für APM in Q3/23 verfügbar sein wird, können Kunden, die migrieren möchten, ihr Servicetrace Legacy-APM bis Ende 2024 und ggfs. etwas länger produktiv fahren. Sie haben dann rund 1,5 Jahre Zeit für die Migration. In den nächsten Monaten können wir genaue Zusagen machen.

Lohnt sich der Umstieg?

Wäre es aus Kundensicht nicht besser, sich schon heute nach alternativen, testbaren Produkten umzusehen, statt auf die Verfügbarkeit und Evaluierung der neuen Lösung zu warten?

Grundsätzlich wird die MuleSoft RPA-Lösung mit APM-Funktionalitäten die gleiche einfache Workflow-Erstellung bieten und dazu noch ein signifikant erweitertes Funktionsspektrum eröffnen. Wir betrachten das als bestmögliche Zukunftslösung für unsere Bestandskunden, insbesondere angesichts der Tatsache, dass es kaum vergleichbare Alternativprodukte für End User Experience Monitoring gibt. Auch das ist ein Grund, warum wir Monitoring mit MuleSoft RPA für Sie ermöglichen möchten und die neue “APM mit MuleSoft RPA”-Lösung herausbringen werden.

Testversion

Wann wird eine Betaversion für Testzwecke oder einen PoC bereitstehen?

Voraussichtlich in Q3/2023.

Noch Fragen?

Wenden Sie sich bitte an Ihren Kundenbetreuer Uwe Sendrowski: usendrowski@mulesoft.com

X1 

Gemeinsam mit der führenden RPA-Lösung von Servicetrace bringt MuleSoft Integration, API Management und Automatisierung auf einer einzigartigen, einheitlichen Plattform zusammen. So können Unternehmen sämtliche Ressourcen – Daten, Prozesse und Anwendungen – in wiederverwendbare Bausteine umwandeln und damit schneller nahtlose digitale Erlebnisse schaffen.

MuleSoft’s führende API Management und Integrationsplattform vereinfacht den Zugriff auf und die Integration von Daten und Anwendungen – unabhängig davon, wo diese sich befinden – und macht es möglich, diese im großen Maßstab zu verwalten, zu überwachen, zu sichern und zu steuern. Mit der Aufnahme von Servicetrace RPA in das Angebot von MuleSoft profitieren Kunden vom vollen Leistungsumfang erstklassiger Integrations-, API-Management- und RPA-Verfahren – hohe Ausfallsicherheit, durchgängige Governance, End-to-End-Sicherheit und maximale Wiederverwendbarkeit inklusive. So wird das Composable Business möglich!

Gemeinsam mit MuleSoft bringen wir die beste Plattform für Hyperautomation auf den Markt – und RPA auf den nächsten Level.

X1 wird noch in diesem Jahr als cloud-basierte Lösung unter dem Namen “MuleSoft RPA” verfügbar sein. Im weiteren Verlauf der Zusammenführung unserer Lösungen werden wir Ihnen weitere Details mitteilen können.

Das End of Life für die On-premise-Lösung X1 datiert auf den 31. Januar 2024. Bestehende vertragliche Verpflichtungen, die über das EOL hinausgehen, werden wir selbstverständlich erfüllen und Sie als Servicetrace-Kunden weiterhin beim Betrieb Ihrer Lösung unterstützen. Nach Ablauf vertraglicher Vereinbarungen werden wir keinen Produkt-Support mehr anbieten können.

APM

Wir werden unsere APM-Software nicht mehr als eigenständiges Produkt anbieten. Wir werden aber prüfen, welche wichtigen und kritischen APM-Funktionen in unser RPA-Angebot aufgenommen werden können. Durch die Aufnahme dieser Funktionen in eine einheitliche Plattform profitieren die Kunden von der umfassenden Leistungsfähigkeit von MuleSoft – Skalierbarkeit, Sicherheit, Ausfallsicherheit und Governance inklusive.

Die Evaluierung wichtiger und kritischer APM-Funktionen für eine Aufnahme in MuleSoft RPA findet ab 2023 statt. Wir werden Sie über die Entwicklungen auf dem Laufenden halten. 

Das End of Life für die APM-Lösung datiert auf den 31. Januar 2024. Bestehende vertragliche Verpflichtungen, die über das EOL hinausgehen, werden wir selbstverständlich erfüllen und Sie als Servicetrace-Kunden weiterhin beim Betrieb Ihrer Lösung unterstützen. Nach Ablauf vertraglicher Vereinbarungen werden wir keinen Produkt-Support mehr anbieten können.

TA

Wir werden Servicetrace Test Automation künftig nicht mehr anbieten, damit wir uns voll und ganz der Aufgabe widmen können, die Business-Transformation unserer Kunden mit der besten Plattform für Integration, API-Management und Automatisierung zu unterstützen. 

Das End of Life für die TA-Lösung datiert auf den 31. Juli 2022. Bestehende vertragliche Verpflichtungen, die über das EOL hinausgehen, werden wir selbstverständlich erfüllen und Sie als Servicetrace-Kunden weiterhin beim Betrieb Ihrer Lösung unterstützen. Nach Ablauf vertraglicher Vereinbarungen werden wir keinen Produkt-Support mehr anbieten können

Kunden, die derzeit Servicetrace Test Automation nutzen, unterstützen wir gerne bei der gründlichen Evaluierung anderweitiger Lösungen. Wir helfen Ihnen bei der Suche nach einer geeigneten Lösung innerhalb oder außerhalb unserer Produktlinien und empfehlen gerne alternative Anbieter. MuleSoft verfügt in diesem Bereich über ein umfangreiches Partner-Netzwerk, das Ihren Bedarf unterstützt und eine Integration in deren Produktlinien vereinfacht. Ist das eine interessante Option für Sie? Dann informieren Sie gerne Ihre Servicetrace-Ansprechpartner, damit wir Kontakt zu potenziellen Anbietern herstellen können.

Egal, ob Sie Servicetrace X1 (RPA), APM oder TA einsetzen: Wir gewährleisten technischen Support für Ihre Servicetrace-Lösung während der gesamten Laufzeit Ihrer aktuellen Verträge. Das bedeutet, dass wir Service-Releases zur Verfügung stellen, die Fehler des Schweregrades 1 und Sicherheitslücken beheben, und dass Sie kontinuierlichen Zugang zum ST-Supportkanal haben. Es werden jedoch keine neuen Features oder Funktionen entwickelt.

X1

Ja, Kunden können ihre bestehenden Verträge mit einer jeweiligen Laufzeit von einem Jahr und maximal bis zum 31. Januar 2024 (EoL) verlängern.

APM

Ja, Kunden können ihre bestehenden Verträge mit einer jeweiligen Laufzeit von einem Jahr und maximal bis zum 31. Januar 2024 (EoL) verlängern.

TA

Ja, Kunden können ihre bestehenden Verträge mit einer Laufzeit maximal bis zum 31. Juli 2022 (EoL) verlängern.

X1

Ja, Kunden können ihre bestehenden Verträge um zusätzliche Lizenzen erweitern

APM

Nein, Kunden können ihre bestehenden Verträge nicht um zusätzliche Lizenzen erweitern

TA

Nein, Kunden können ihre bestehenden Verträge nicht um zusätzliche Lizenzen erweitern

Wir werden bestehende, vereinbarte Verträge über Consulting-Leistungen erfüllen.

Neue Consulting-Leistungen werden nur in Ausnahmefällen für bestehende APM- und RPA-Kunden angeboten. Bitte wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage an Ihre Servicetrace-Kontakte.

X1

Ja. Wir empfehlen Ihnen unbedingt, Ihre X1 On-Premise-Lösung auf die Cloud-Lösung “MuleSoft RPA” zu migrieren. So können Sie weiterhin von der vollen Funktionalität von X1 und zusätzlich von der einfacheren Integration in die MuleSoft-Plattform profitieren. Darüber hinaus investiert MuleSoft in eine kontinuierliche Weiterentwicklung von RPA in dieser Produktlinie.

MuleSoft wird sich mit Servicetrace X1-Kunden in Verbindung setzen und ihnen einen Migrationsplan für den Transfer ihrer bestehenden X1-Prozessautomatisierungen zur Verfügung stellen. Die Migration von X1-Prozessautomatisierungen zu MuleSoft RPA wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2022 stattfinden. Im Zuge der Migration müssen RPA-Kunden ihre Verträge entsprechend der Lizenzierung und Preisgestaltung von MuleSoft anpassen. Weitere Details zur Migration sind derzeit noch in Arbeit wir werden Sie dazu regelmäßig auf dem Laufenden halten.

APM

Nein. Auch wenn einige wichtige und kritische Funktionen des Servicetrace APM-Produkts in unser RPA-Angebot aufgenommen werden können, wird das Produkt ein anderes sein. Deshalb sollten Sie nicht mit einer 1:1-Migration rechnen. Bitte beachten Sie auch, dass wir in diesem Jahr X1 als Cloud-Lösung “MuleSoft RPA” launchen und daher die Evaluierung für die Aufnahme von APM-Funktionen in die MuleSoft-Produktlinie nicht vor 2023 stattfinden wird. Wir werden Sie dazu regelmäßig auf dem Laufenden halten.

TA

Nein. Eine Migration wird nicht möglich sein, da wir nicht planen, unser Produkt “Test Automation” weiterhin anzubieten (lesen Sie auch Ist meine Servicetrace-Lösung in der zukünftigen MuleSoft-Produktstrategie enthalten?).

Die Preise für Servicetrace-Lizenzen gelten weiterhin wie in Ihrem Vertrag vereinbart.

Ein Upgrade von Servicetrace X1 auf MuleSoft RPA kann die Preisgestaltung beeinflussen. Im Laufe der Zusammenführung unserer Lösungen werden wir Ihnen in den kommenden Monaten genauere Details mitteilen können.

.

Bitte laden Sie Ihre Servicetrace-Software weiter über das Servicetrace-Kundenportal herunter. Sollten die Servicetrace-Software-Setups in einen anderen Downloadbereich migriert werden, werden wir Sie rechtzeitig informieren, Ihnen die erforderlichen Anmeldedaten zukommen lassen und so kontinuierlichen Zugriff auf alle benötigten Produkte inklusive Dokumentation sicherstellen.

Aktuell bleibt unsere Telefonnummer  +49 89 203 01 4200 bestehen und Ihre gewohnte Kontaktperson bei Servicetrace steht Ihnen auch weiterhin für Ihre Fragen zur Verfügung. Für technische Anfragen nutzen Sie bitte weiterhin das Servicetrace Support Portal.

Vertrauen ist unser wichtigster Wert bei Salesforce und MuleSoft. Wir setzen auf ein Höchstmaß an Sicherheit und Datenschutz für Kundendaten. Alle Kundendaten werden nur über vertrauenswürdige Kommunikationswege übertragen, und alle gespeicherten Kundendaten werden im Ruhezustand verschlüsselt. Darüber hinaus verfügt der Cloud-Service über ein starkes “Detection + Defense”-System, das auf mehreren Ebenen vor missbräuchlichen Aktivitäten oder unbefugtem Zugriff schützt.