Ende Januar steht ein neues Release unserer RPA-Plattform XceleratorOne (X1) an. Da wir es selbst kaum erwarten können, gibt es bis zum Release eine Sneak-Preview ausgewählter Features. Heute im Fokus: Die neue Individualisierung der Bewertungskriterien für Prozesse. So können Sie Prozesse noch exakter gemäß Ihren individuellen Kennzahlen bewerten und prüfen, inwiefern sie sich für RPA eignen. Das steigert die Qualität und das Endresultat Ihrer Prozessautomatisierung.

Schon immer war die Prozessevaluation ein fester Bestandteil des X1 Lifecycle Managements. Damit prüfen Anwender anhand eines Bewertungsmodells mit verschiedenen Kriterien, ob sich ein Prozess für RPA eignet und welchen konkreten Mehrwert die Automatisierung bietet. Dargestellt auf einer übersichtlichen Heat Map haben Unternehmen so jederzeit ihre RPA-Pipeline im Blick und können diese sogar nach dem Mehrwert priorisieren. Diese integrierte Prozessevaluation hilft Ihnen dabei, Prozesse schnell und einfach auf ihre RPA-Tauglichkeit zu prüfen.

RPA-Taktik: X1 Prozessevaluation liefert wichtige Einblicke

Zudem ermöglicht Ihnen die Prozessevaluation mit der Heat-Map-Darstellung aller bewerteten Prozesse einen Ausgangspunkt für taktische Überlegungen wie Sie RPA angehen:

  • Starten Sie zuerst mit den „low-hanging fruits“, also einfacheren Prozessen? Sind davon genug vorhanden, um ein relevantes Ergebnis zu erzielen (Stichwort: kritische Masse)?
  • Oder gehen Sie RPA strategisch über geschäftskritische und -relevante Prozesse an, die ggf. etwas länger dauern, aber dann einen extrem hohen Mehrwert bieten?

So hat es übrigens das international tätige High-Tech-Unternehmen Sesotec gemacht, die mit RPA von Servicetrace einen umsatzrelevanten und geschäftskritischen Prozess automatisiert haben.

Solche Überlegungen und die generelle RPA-Taktik hängen von vielen Aspekten ab. Die Prozessevaluation von X1 und deren Auswertung liefern hier interessante Informationen zur Beurteilung der Situation und Möglichkeiten.

Abb.: Die in X1 integrierte Prozessevaluation mit verschiedenen Bewertungskriterien „Qualifiers“ und „Benefits“ (zum Vergrößern anklicken).

Neu ab Januar 2020: Individuell anpassbare Kriterien für die Prozessbewertung

Weiterhin geben wir standardgemäß Kriterien für die Qualifizierung von Prozessen (RPA Qualifiers) und deren Nutzenrechnung (RPA Benefits) vor. Diese sind ab Januar dann auch individuell anpassbar. Denn viele Branchen, Organisationen oder einzelne Teams haben je nach Zielsetzung und Aufgabengebiet individuelle Kennzahlen, nach denen sie ihre Prozesse bewerten. Diesem Umstand möchten wir Rechnung tragen und die X1 Prozessevaluation so noch maßgeschneiderter für die Bedürfnisse unserer Anwender machen. Wie gehabt, können Sie die Kriterien bis zu einem 5-Stufen-Modell bewerten.

Abb.: Die Kriterien für die Prozessbewertung sind ab sofort auch individualisierbar. (zum Vergrößern anklicken).

Vorteil: Individuelle Prozessbewertung bei unternehmensweiter Vergleichbarkeit

Damit sind die Bewertungskriterien für Prozesse nun individuell anpassbar. Für einzelne Bereiche ist das sehr praktisch. Aber was bedeutet das für die RPA-Betrachtung in der gesamten Organisation? Servicetrace steht für unternehmensweite, ganzheitliche Prozessautomatisierung – deswegen sprechen wir auch von Enterprise Process Automation. Die unternehmensweite Standardisierung von RPA ist uns daher sehr wichtig. Denn nur, wenn RPA unternehmensweit eingeführt und gemanagt werden kann, wird es sein volles Potenzial entfalten. Daher bieten wir neu die individualisierbaren Evaluationskriterien an. Die Ergebnisse aller Prozessbewertungen werden aber in der Heat Map unternehmensweit vergleichbar dargestellt – über eine mathematische Kennzahlen-Berechnung. So können einzelne Bereiche ihre Prozesse zwar nach individuellen Kennzahlen und Kriterien bewerten, unternehmensweit ist die Vergleichbarkeit aller bewerteten Prozesse nach einem gemeinsamen Modell aber dennoch gegeben. Das fördert dann wiederum die Transparenz und Governance von RPA auf Unternehmensebene.

Release Preview: Definieren Sie individuelle Kriterien für die Prozess-Bewertung. (zum Abspielen anklicken).

So nutzen Sie die anpassbaren Bewertungskriterien:

  • Sie legen die für Sie relevanten Kennzahlen für Prozesse in X1 fest
  • Sie bewerten Prozesse nach diesen Kennzahlen
  • Erfahren Sie, welche Prozesse sich am besten für RPA eignen und den größten Mehrwert bringen
  • Durch die Individualisierung der Bewertungskriterien erfolgt dieser Evaluationsschritt jetzt noch exakter – das wirkt sich positiv auf den Automatisierungserfolg aus
  • Vergleichen Sie Ihre bewerteten Prozesse auf einer Heat-Map-Übersicht mit denen anderer Teams (trotz der individuellen Bewertungskriterien sind diese vergleichbar dargestellt)
  • Wählen Sie die Prozesse mit dem höchsten Mehrwert für Ihre Organisation aus
  • Erstellen Sie eine priorisierte RPA-Pipeline mit dem bestmöglichen Return on Investment.

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